Embodied Data interaction design

Bei meiner Master-Thesis in Digital Ideation geht es um einen Mixed-Reality-Ansatz für Umweltdaten und Information.

Umweltdaten prägen unseren Alltag und unsere Zukunftsplanung. Ihre Interpretation braucht aber meist Fachwissen. Die Schweiz verfügt über aussergewöhnlich detaillierte räumliche Daten. Für viele Communities bleiben diese trotzdem unzugänglich, oft weil sie auf blosse Zahlen reduziert werden und der räumliche Kontext dabei verloren geht. Embodied Data untersucht, wie sich das ändern lässt, indem das Projekt Umweltdaten zurück in den räumlichen Kontext der Nutzer:innen bringt. Durch die Überlagerung von Daten mit der physischen Umgebung knüpft es an unser natürliches räumliches Denken an. Mit einem VR-Headset werden Umweltszenarien so zugänglich und erlebbar.
Simulationen wie Abfluss und Bodeninfiltration stellen diesen räumlichen Kontext konkret wieder her und zeigen, wie unterschiedliche Faktoren Ergebnisse formen, eine Methode, die ich in meiner Thesis als spatially intuitive communication definiere. Gedacht ist das Ganze für lokale Communities und Bürger:innen, die sich mit ihrer Umwelt auseinandersetzen. Ein gemeinsames Verständnis zwischen Fachleuten und Laien ist zentral, und Mixed Reality hilft, diese Lücke zu schliessen.
Der entstandene Prototyp macht komplexe räumliche Daten intuitiv zugänglich und fördert die öffentliche Auseinandersetzung mit Umweltinformationen, wichtiger denn je, wenn informierte Teilhabe zählt.

Meine Rolle: Konzept, Spatial & Interaction Design, Datenvisualisierung, Objektgestaltung und technische Umsetzung
Werkzeuge: Unity, Fusion 360, Ordinary Objects, Blender, Meta Quest 3, GitHub

HSLU Werkschau Katalog
Research Thesis + Prozessdokumentation

@ HSLU DFK, 2026

Foto der Ausstellung.
Schritt für Schritt Anleitung für die Besucher der Ausstellung (Illustrationen von Lucy El Hoiydi).
Demonstration des High Fidelety Prototypes an der Ausstellung.
Demonstration des High Fidelety Prototypes an der Ausstellung.